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Vordächer am Hauseingang

veröffentlicht am 30. Januar 2019 | Kategorie: Türen

Wer ein Vordach am Hauseingang plant, hat meist ganz praktische Gründe dafür: Er oder sie möchte nicht länger im Regen stehen und die Haustür zukünftig im Trockenen aufschließen. Doch was gibt es bei der Planung zu beachten? Ist jedes Vordach für jedes Haus geeignet?

Vordach über Haustür

Klassische oder moderne Vordächer

Generell dient ein Vordach als Schutz des Hauseingangs gegen Witterungseinflüsse wie Regen und Schnee, abhängig vom Material auch zum Schutz gegen Sonneneinstrahlung. Es wird über der Haustür auf Höhe der Erdgeschossdecke angebracht und in vielen Varianten und Materialien möglich. Neben der klassischen Variante aus Holz sind Vordächer aus einer Kombination aus Aluminium und (Kunst-)Glas sehr beliebt. Zudem spielen bei der Auswahl häufig regionale Einflüsse eine Rolle. So wird sich ein Vordach im Alpenvorland optisch von dem eines Hamburger Stadthauses deutlich unterscheiden.

Bei der Ausführung eines Vordaches gibt es im Hinblick auf Form und Materialien kaum Grenzen. Ob gerade oder gebogen, kantig oder abgerundet, mit Farbe oder eher schlicht. Wichtig bei der Auswahl ist neben dem persönlichen Geschmack des Hauseigentümers immer auch das spätere Gesamtbild des Hauses. Ein klassisches Holzvordach wird an einem geradlinigen Neubau deplatziert wirken und eine Variante aus Aluminium und Glas besser passen. Neben der Optik beeinflusst die Materialauswahl zudem die Qualität des Vordaches und die Statik. Dies ist beispielsweise wichtig, wenn das Haus in einer entsprechenden Schneelastzone steht und das Vordach dementsprechend tragfähig sein muss.

Vordach und Hauseingang

Material für das Vordach auswählen

Die Auswahl des Materials beeinflusst die spätere Qualität und Haltbarkeit des Vordaches maßgeblich. So muss Holz regelmäßig gepflegt und auf Risse kontrolliert werden, währenddessen ein Vordach aus Aluminium oder Edelstahl sehr pflegearm ist.

Folgende Materialien oder Materialkombinationen sind für ein Vordach möglich:.

  • Holz und Glas gelten als klassische Materialkombination bei Vordächern. Solche Vordächer sind optisch ansprechend, allerdings recht pflegeintensiv und im Vergleich zu anderen Varianten weniger stabil. Um langfristig Schäden zu vermeiden, muss das Holz regelmäßig auf Risse an der Halterung und im Holz selbst kontrolliert und ggf. frisch gestrichen werden.
  • Im Vergleich zu Glas ist die Kombination von Holz und Dachpfannen viel stabiler und langlebiger. Die Dachpfannen sind deutlich robuster als Glas und halten der Witterung sehr lange stand.
  • Bei Neubauten sind Edelstahl in Kombination mit Glas sehr beliebt, da sie optimal zu geradlinigen oder minimalistischen Häusern passen. Sie sind langlebig und wartungsarm.
  • Verzinkter Stahl ist besonders langlebig und daher das optimale Material für Vordächer. Optisch gibt es viele Variationsmöglichkeiten, die sowohl zu alten Häusern als auch Neubauten passen.

Glas oder Plexiglas

Jedes Vordach aus einer Kombination mit Glas kann auch mit Plexiglas oder sogenannten Kunststoffplatten gebaut werden. Abhängig von der Stärke ist Plexiglas oft haltbarer als Glas, es ist leichter, günstiger und vielseitig in seiner Anwendung. Aufschluss über die Vorteile der unterschiedlichen Kunststoffplatten im Hinblick auf z. B. Wetter- und UV-Beständigkeit gibt diese Übersicht.

Vordach aus Glas

Montagerlaubnis oder Baugenehmigung einholen

Mieter müssen vor der Installation eines Vordaches immer erst die Genehmigung des Hauseigentümers einholen. Abhängig vom Hausstandort und der Vordachgröße kann es zudem notwendig sein, eine ergänzende Genehmigung von der Gemeinde einzuholen. Dies ist in der Regel abhängig vom jeweiligen Bebauungsplan oder ob das Vordach beispielsweise über öffentlichen Raum, wie einen Gehweg ragt. In jedem Fall ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld bei der Gemeinde zu erkundigen und sich die Montage des Vordachs schriftlich genehmigen zu lassen. Spätere Unstimmigkeiten oder Streitereien werden damit vermieden.

Selbst montieren oder montieren lassen

Die üblichste Befestigungsart eines Vordaches ist die Verankerung in der Fassade mittels zwei rostfreien Schrauben und den passenden Dübeln. Wer keine Löcher in die Hausfassade bohren möchte, kann das Vordach im Boden verankern. Auch wenn das Vordach später einmal entfernt werden sollte, hinterlässt diese Montageart keine Spuren am Haus. Für den Wasserablauf sind mindestens drei Prozent Gefälle einzuplanen.

Wer lieber einen Handwerker mit der Montage des Vordaches beauftragen möchte, findet diesen unter der nach Orten gegliederten Übersicht oder über die regionalen Handwerkergilden.

 

Bild 1: © Kenny10, istock.com
Bild 2: © Robert Daly, istock.com
Bild 3: © Kenny10, istock.com

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